Die neue Studie über die Bedeutung der biologischen Vielfalt in Städten
Eine aktuelle Studie der Technischen Universität München (TUM), die in Nature Cities veröffentlicht wurde, analysierte 103 Plätze in der Stadt München, Deutschland, um zu verstehen, welche Faktoren die städtische Biodiversität (Flora und Fauna) beeinflussen. Die Plätze wurden nach dem Grad der Verstädterung klassifiziert: von fast vollständig bebauten Gebieten, wie dem zentralen Marienplatz, bis zu Plätzen, die von Grünflächen umgeben sind, wie dem Pfrontener Platz. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Kontrast: Auf stark bebauten Plätzen wie dem Marienplatz wurden nur 20 Arten festgestellt, darunter nur eine Vogelart, die Taube, sowie einige Moos- und Insektenarten. Auf dem Pfrontener Platz hingegen, der durch das Vorhandensein von Bäumen, Büschen und Wiesen gekennzeichnet ist, kamen 156 Arten vor, darunter 21 Vogelarten. Die Studie zeigt, dass die Pflanzenvielfalt einen positiven Einfluss auf das Vorkommen von Tier- und Pflanzenarten hat.